- Order number: KC-154
- Supplier Name: Kanetsune Seki
Kanetsune Seki KC-154 Usubagata 16,5 cm
Japanische Gemüseform, schwedischer Leistungskern und richtig viel Freude auf dem Schneidbrett
165 mm Nakiri 19C27 Kernstahl 60–61 HRC Hon-Warikomi Made in Seki
Das Kanetsune Seki KC-154 Usubagata ist für die Momente gemacht, in denen aus einem Berg Gemüse ganz entspannt feine Streifen, saubere Würfel und gleichmäßige Scheiben werden. Die hohe, rechteckige Klinge bietet viel Führung und setzt mit ihrer weitgehend geraden Schneide satt auf dem Brett auf.
Genau deshalb macht das Messer bei Zwiebeln, Lauch, Kohl, Zucchini oder Kräutern so viel Spaß. Statt mit einer stark gebogenen Klinge über das Brett zu wiegen, arbeitest du mit kontrollierten Druck- und Schubschnitten. Die Bewegung bleibt kompakt, die Klinge nah am Brett und das Schnittgut angenehm unter Kontrolle.
Technisch steckt im KC-154 deutlich mehr als in einem einfachen Gemüsemesser. Im Inneren arbeitet ein harter Kern aus schwedischem Sandvik 19C27 Edelstahl, der von rostfreien SUS410-Außenlagen umschlossen wird. Dazu kommen eine Sub-Zero-Behandlung, 60 bis 61 HRC und die traditionsreiche Fertigung in Seki.
Das Ergebnis ist ein schnörkelloses japanisches Arbeitsmesser: keine wilde Damastshow, kein überladenes Design – dafür eine klare Klingenform, ein leistungsstarker Stahl und eine Menge Charakter.
Darum macht das KC-154 in der Küche richtig Laune
- Hohe Usubagata-Klinge – gibt viel Orientierung und eignet sich hervorragend für größere Mengen Gemüse.
- Weitgehend gerader Schneidenverlauf – ideal für saubere Druck- und Schubschnitte auf dem Brett.
- 165 mm Klingenlänge – ausreichend Arbeitsfläche, ohne unnötig groß oder sperrig zu wirken.
- 19C27 Schneidkern – harter rostfreier Stahl mit guter Verschleißfestigkeit und langer Schnitthaltigkeit.
- Nur 1,8 mm Klingenstärke – schlanke Grundlage für saubere Schnitte durch unterschiedlichstes Gemüse.
- 155 g Gewicht – angenehm substanziell, ohne sich wie ein schweres Gemüsebeil anzufühlen.
Wenn das Schneiden von Gemüse zum besten Teil des Kochens wird
Ein gutes Usubagata verändert nicht unbedingt, was du kochst – aber sehr wohl, wie gerne du die Vorbereitung machst. Wo ein kurzes Allzweckmesser bei einem ganzen Kohlkopf schnell klein wirkt und ein stark geschwungenes Kochmesser nicht vollständig auf dem Brett landet, spielt die rechteckige Klinge des KC-154 ihre Stärken aus.
Sie bietet viel Kontakt zum Schnittgut und lässt sich ruhig durch Gemüse führen. Bei Zwiebeln entstehen saubere Würfel, Möhren werden gleichmäßig portioniert und ein Bund Kräuter ist schnell vorbereitet, ohne dass du mit hektischen Bewegungen über das Brett arbeiten musst.
Die breite Klingenfläche ist anschließend genauso praktisch: Das geschnittene Gemüse kann direkt aufgenommen und in Pfanne, Topf oder Schüssel befördert werden. Bitte dafür den Klingenrücken oder die flache Klingenseite nutzen und nicht die feine Schneide über das Brett schaben.
Typische Aufgaben für das KC-154
- Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch vorbereiten
- Karotten, Gurken und Zucchini in Scheiben oder Stifte schneiden
- Kohl, Pak Choi und Lauch sauber portionieren
- Kräuter und Blattgemüse zerkleinern
- gleichmäßige Gemüsewürfel für Suppen, Currys und Pfannengerichte schneiden
- vorbereitete Zutaten mit der breiten Klingenfläche aufnehmen
Druckschnitt statt großer Wiegebewegung
Das Usubagata wird vor allem gerade oder leicht nach vorn durch das Schnittgut geführt. Die Klinge muss dabei nicht weit vom Brett abheben. Wer bislang hauptsächlich mit einem klassischen Kochmesser wiegt, entdeckt hier eine angenehm ruhige und direkte Art zu schneiden.
19C27: schwedischer Stahl mit ordentlich Biss
Im Kern des KC-154 arbeitet Sandvik 19C27, heute auch unter dem Namen Alleima 19C27 geführt. Der rostfreie Stahl besitzt einen hohen Kohlenstoffanteil und wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen eine hohe Härte und gute Verschleißfestigkeit gefragt sind.
Kanetsune härtet die Schneidlage auf 60 bis 61 HRC. Damit liegt das Usubagata spürbar über vielen weicheren europäischen Standardmessern. Die Schneide kann fein ausgeschliffen werden und bleibt bei sauberer Verwendung lange scharf.
In der Küche bedeutet das: weniger ständiges Nacharbeiten und ein direktes Schneidgefühl, das auch nach vielen Zwiebeln, Paprika und Möhren nicht sofort verschwindet. Die Kehrseite einer härteren Schneide ist, dass sie nicht gerne verdreht, verkantet oder seitlich belastet wird.
Das KC-154 ist deshalb kein Messer zum wilden Hacken. Es möchte sauber geführt werden – und belohnt eine gute Technik mit präzisen, kontrollierten Schnitten.
Was bringt die Sub-Zero-Behandlung?
Nach der eigentlichen Wärmebehandlung wird der Stahl zusätzlich einer Kältebehandlung unterzogen. Kanetsune nutzt diesen Schritt, um das Gefüge weiter zu optimieren und die Verschleißfestigkeit sowie Schnitthaltigkeit der Klinge zu unterstützen.
Hon-Warikomi: harter Kern, schützende Außenlagen
Die Klinge ist nicht aus einem einzigen Stahl aufgebaut. Beim traditionellen Hon-Warikomi-Prinzip sitzt der harte 19C27-Schneidkern zwischen Außenlagen aus rostfreiem SUS410 Edelstahl.
So können die unterschiedlichen Materialien jeweils das tun, was sie besonders gut können: Der harte Kern bildet die leistungsfähige Schneide, während die weicheren Außenlagen den Klingenaufbau ergänzen und die große Fläche pflegeleicht halten.
Oberhalb der Schneide ist der Übergang zwischen den Stahllagen als unregelmäßige Linie sichtbar. Das ist kein aufgebrachtes Muster und auch kein klassischer Damast. Es ist die ehrliche Spur der laminierten Konstruktion – technisch begründet und optisch angenehm japanisch.
Die Klinge misst am Rücken etwa 1,8 mm. Das macht sie schlank genug für saubere Gemüseschnitte, ohne dass das Messer unnötig fragil wirkt. Harte Knochen, gefrorene Lebensmittel und seitliches Aufhebeln bleiben trotzdem tabu.
Japanische Klinge trifft auf klassischen Griff
Beim Griff geht Kanetsune nicht den Weg eines leichten japanischen Steckgriffs. Das KC-154 besitzt einen schwarzen Schichtholzgriff mit Edelstahlkropf und einer klassischen, westlich geprägten Kontur.
Das passt hervorragend zum Charakter des Messers. Der Griff vermittelt mehr Substanz als ein sehr leichter Wa-Griff und bietet eine vertraute Form für Köche, die bisher vor allem europäische Kochmesser verwendet haben.
Der Edelstahlkropf schafft einen sauberen Übergang zur Klinge. Im Inneren reicht der Erl als Teilerl in den Griff. Kanetsune setzt damit auf eine pragmatische Konstruktion, die das Gewicht im Rahmen hält und trotzdem ein solides, erwachsenes Messergefühl vermittelt.
Mit insgesamt 155 g liegt das KC-154 weder federleicht noch kopflastig schwer in der Hand. Es hat genug Masse, um ruhig durch Gemüse zu laufen, bleibt aber beweglich genug für den täglichen Einsatz.
Für wen passt das Kanetsune KC-154?
Das KC-154 richtet sich an Menschen, bei denen Gemüse nicht nur als kleine Beilage auf dem Brett landet. Wer regelmäßig frisch kocht, viele Zutaten vorbereitet und eine geradere Schnittbewegung mag, bekommt hier einen echten Spezialisten mit sehr alltagstauglichen Abmessungen.
Das KC-154 passt besonders gut, wenn du …
- regelmäßig größere Mengen Gemüse vorbereitest.
- kontrollierte Druck- und Schubschnitte lieber magst als starkes Wiegen.
- eine hohe Klinge mit viel Führung am Schnittgut suchst.
- einen westlichen Schichtholzgriff einem sehr leichten Wa-Griff vorziehst.
- gute Schnitthaltigkeit und einen härteren rostfreien Stahl schätzt.
- ein japanisches Arbeitsmesser ohne auffällige Damastoptik möchtest.
- ein Nakiri suchst, das technisch ambitioniert, aber nicht unnötig extravagant ist.
Usubagata , Santoku oder Gyuto?
Das Usubagata ist innerhalb der YS-900 Serie der klare Gemüsespezialist. Seine hohe, rechteckige Klinge eignet sich hervorragend für die Arbeit auf dem Brett.
Das Santoku KC-152 ist universeller und deckt neben Gemüse auch viele Aufgaben mit Fleisch und Fisch ab. Das Gyuto KC-153 besitzt mehr Reichweite und eine ausgeprägte Spitze für vielseitige Vorbereitungsarbeiten.
Wer bereits ein gutes Kochmesser besitzt und seine Küche gezielt um ein starkes Gemüsemesser erweitern möchte, landet beim KC-154 genau richtig.
Pflege und Schärfen
Reinige das KC-154 direkt nach der Verwendung von Hand mit warmem Wasser, einem milden Spülmittel und einem weichen Tuch. Anschließend wird das Messer vollständig abgetrocknet.
Auch wenn Klingenaufbau und Kernstahl rostfrei sind, gehört das Nakiri nicht in die Spülmaschine. Hitze, aggressive Reinigungsmittel und der Kontakt mit anderem Besteck können Schneide, Oberfläche und Schichtholzgriff beeinträchtigen.
Als Unterlage eignen sich Bretter aus Holz oder hochwertigem Kunststoff. Glas, Stein, Keramik und Metall sind für die harte, fein ausgeschliffene Schneide ungeeignet.
Zum Nachschärfen empfehlen sich japanische Wassersteine. Für die reguläre Pflege ist eine mittlere Körnung um 1.000 bis 2.000 ein sinnvoller Ausgangspunkt. Anschließend kann die Schneide auf einem feineren Stein verfeinert werden.
Nutze die breite Klinge niemals zum seitlichen Hebeln und schabe geschnittene Zutaten nicht mit der Schneide über das Brett. So bleibt das Nakiri deutlich länger scharf.
Technische Daten
- Hersteller: Kanetsune Seki
- Serie: YS-900
- Modell: KC-154
- Messertyp: Nakiri / Usubagata / japanisches Gemüsemesser
- Klingenlänge: 16,5 cm
- Gesamtlänge: 29,5 cm
- Klingenstärke: 1,8 mm
- Schneidkern: Sandvik 19C27 Edelstahl
- Außenlagen: SUS410 Edelstahl
- Klingenaufbau: Hon-Warikomi / laminierte Klinge
- Wärmebehandlung: inklusive Sub-Zero-Behandlung
- Klingenhärte: 60–61 HRC
- Griffmaterial: schwarzes Schichtholz
- Kropf: Edelstahl
- Erlkonstruktion: Half Tang / Teilerl
- Gewicht: 155 g
- Herkunft: Seki, Japan
Häufige Fragen zum Kanetsune KC-154
Ist das KC-154 ein Nakiri oder ein Usuba?
Kanetsune bezeichnet die Klingenform offiziell als Usubagata, also als Messer in Usuba-Form. In seiner praktischen Ausrichtung und im deutschen Handel wird das KC-154 als Nakiri beziehungsweise japanisches Gemüsemesser eingeordnet. Es sollte nicht ohne Weiteres mit einem traditionellen einseitig geschliffenen Profi-Usuba gleichgesetzt werden.
Kann ich mit dem Nakiri auch Fleisch schneiden?
Knochenfreies Fleisch lässt sich grundsätzlich portionieren. Die Klingenform wurde jedoch vor allem für Gemüse entwickelt. Für das Parieren, Ausbeinen oder besonders vielseitige Schneidarbeiten bieten Gyuto, Santoku oder Petty mehr Flexibilität.
Ist die sichtbare Linie auf der Klinge Damast?
Nein. Die Linie zeigt den Übergang zwischen dem harten 19C27-Schneidkern und den Außenlagen aus SUS410 Edelstahl. Sie entsteht durch den Hon-Warikomi-Klingenaufbau und ist kein Damastmuster.
Kann ich damit einen großen Kürbis schneiden?
Vorbereitete Kürbisstücke lassen sich sauber portionieren. Bei einem sehr großen, harten Kürbis kann die breite Klinge jedoch verkanten. Das Messer darf dabei nicht verdreht oder als Hebel benutzt werden. Zum ersten Teilen ist ein stabileres, weniger fein ausgeschliffenes Messer oft die bessere Wahl.
Ist der 19C27 Stahl rostfrei?
Ja, 19C27 ist ein rostfreier Chromstahl. Rostfrei bedeutet jedoch nicht vollkommen unempfindlich. Säuren, Salz und Feuchtigkeit sollten nicht unnötig lange auf der Klinge bleiben.
Ist die Scheide im Lieferumfang enthalten?
Nein. Die passende Kanetsune KC-634 Scheide ist separat erhältlich.
Ein Nakiri für alle, die Gemüse wirklich gerne schneiden
Das Kanetsune KC-154 verbindet eine klassische japanische Gemüseform mit einem modernen schwedischen Schneidkern und der Messertradition aus Seki. Geradlinig, leistungsstark und genau richtig für alle, bei denen auf dem Schneidbrett regelmäßig ordentlich was los ist.
Japanische Kochmesser bei Messerworld entdeckenHerstellerinformation:
Kitasho
5 Chome-1-11 Sakaemachi
Seki, Gifu 501-3253
Japan
Email: info@kanetsune.com
Verantwortliche Person / Firma innerhalb der EU:
ACMA - Distributor For Fine Knives
Veiter Weg 13
97241 Bergtheim
Germany
info@acma.de
! Warnhinweise und Sicherheitsinformationen: Schnittverletzungen: Die häufigste Gefahr bei der Verwendung von Messern ist das Risiko von Schnittverletzungen. Scharfe Klingen können schnell durch Haut und Gewebe dringen. Abrutschen des Messers: Ein unsachgemäßes oder zu starkes Drücken kann dazu führen, dass das Messer abrutscht und unkontrollierte Bewegungen entstehen, die Verletzungen verursachen können. Verletzungen durch Stürze: Messer sollten niemals ungesichert oder in der Nähe von Tischkanten abgelegt werden, um zu verhindern, dass sie herunterfallen und jemanden verletzen. Stumpfe Messer: Stumpfe Messer stellen ein größeres Verletzungsrisiko dar, da sie mehr Kraft erfordern und leichter abrutschen können. Messer sollten daher regelmäßig sachgemäß nachgeschärft werden. Nicht bestimmungsgemäße Nutzung: Das Verwenden eines Messers für Aufgaben, für die es nicht vorgesehen ist (z.B. als Hebelwerkzeug), kann nicht nur die Klinge beschädigen, sondern auch zu Unfällen führen.
| Manufacturer: | Kanetsune Seki |
| Knife Type: | Usubagata |
| Made in: | Japan |
| Modell: | Usubagata 165 mm YS-900 Series KC-154 |
| Blade Length: | 16,5 cm |
| Overall Length: | 19,5 cm |
| Grifflänge: | 13 cm |
| Griffmaterial: | Schichtholz |
| Blade Material: | Sandvik 19C27, SUS410 |
| Gewicht: | 155 g |
Named after a famous 14th-century blacksmith, Kanetsune has been producing high-quality traditional knives since 1930. Starting with hunting knives, the company expanded its range in 1948 to include Japanese chef's knives, which enjoy great popularity worldwide. With the founding of Kitasho Co, Ltd, Kanetsune moved in a more modern direction. Knifemaker Kitasho has been the head of the company ever since and is largely responsible for the design. The quality of these knives, made in the Japanese blade city, is based on the combination of industrial production and masterly craftsmanship. Be inspired by the Kanetsune Seki knives and explore the Japanese art of knifemaking!
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