Laguiole en Aubrac – französische Taschenmesser mit Liebe zum Detail
Ein Laguiole en Aubrac sucht man selten nur nach technischen Daten aus. Hier geht es genauso um Holz, Horn, Damast, Guillochage und die kleinen handwerklichen Details, die aus zwei Messern derselben Grundform trotzdem zwei ziemlich unterschiedliche Stücke machen können.
Bei Messerworld reicht das Sortiment vom klassischen Laguiole mit Ebenholz, Olive oder Hirschhorn über aufwendige Doppelplatinen bis zu Balbach-Damast, Mammut und echten Sammlermodellen. Die wichtigste Frage lautet deshalb zuerst: Wie klassisch oder außergewöhnlich soll dein Laguiole werden?
Ein Messer bleibt bei einem Coutelier
Laguiole en Aubrac fertigt in Espalion im historischen Herkunftsgebiet des Laguiole-Messers und betreibt zusätzlich eine eigene Schmiede in Montézic. Ein Coutelier begleitet sein Messer durch Montage, Anpassung und Finish. Genau deshalb lohnt sich bei dieser Marke der Blick auf Details.
Unsere Kategorien
Klassische Taschenmesser
Die typische Laguiole-Silhouette mit Ebenholz, Olive, Mooreiche, Hirschhorn und vielen weiteren Griffmaterialien. Der beste Startpunkt, wenn du ein klassisches Laguiole en Aubrac suchst.
Laguiole Doppelplatine
Mehr Metallarbeit, mehr Fläche für Guillochage und ein spürbar aufwendigerer Auftritt. Hier findest du Eisenholz, Carbon, Mammut und andere besonders hochwertige Ausführungen.
Laguiole Damastmesser
Japan-Damast, Balbach-Damast und besonders aufwendige Materialkombinationen. Hier wird die Klinge selbst zu einem wichtigen Teil des Designs und der handwerklichen Wirkung.
Sondermodelle & Sammlermesser
Capucin, Mistral, Coupe Coupe, Tour Eiffel und aufwendig verzierte Specials. Hier beginnt die Laguiole-Welt dort spannend zu werden, wo der klassische Aufbau bewusst verlassen wird.
Laguiole en Aubrac
Le Bijou AmaranthReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Saturn Kosmos Collection Holunder RotReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Ebenholz Balbach Carbon DamastReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Eclipse MortaReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Le Bijou WarzenschweinzahnReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Ebenholz Hibiskus-EditionReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Tour Eiffel Prestige Mammutkruste Damast LimitedCurrently not available
Laguiole en Aubrac
Ebenholz Doppelplatine 12 cm "Mouche Prestige...Ready to ship today
Laguiole en Aubrac
Mammutkruste Doppelplatine Balbach-Damast 12 cmCurrently not available
Laguiole en Aubrac
Bée Back Special Edition Holunder FatCarbonReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Aubrac-Buche Special FileworkReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Espace Kosmos Collection Holunder RotReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Schwarze Esche Doppelplatinen 12 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Terre Kosmos Collection Holunder BlauReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Ebony Howlite Gold BrassReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Ebony Onyx Gold BrassReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Ebony Turquoise Gold BrassReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Ebenholz Messing FileworkReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Green Lava Stone Doppelplatine 12 cmCurrently not available
Laguiole en Aubrac
Le Bijou Japanischer Damast WarzenschweinzahnCurrently not available
Laguiole en Aubrac
Eclipse Morta DamastReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Tour Eiffel Ebenholz LimitedReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Messerpflege-SetReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Kamelknochen Grün 10 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Kamelknochen LilaReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Mistral Ziricote FileworkReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Mammut Elfenbein Doppelplatine 12 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Matrix Rot GranitReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Pappel Blau Special FileworkReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Coupe Coupe ZiricoteReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole HirschhornReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Doppelplatine Eisenholz 13 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Etui Croco Noir 12 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Etui Croco Violett 12 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Etui Croco Vert 12 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Stecketui Braun 9 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Carbon Pailletten Doppelplatine 12 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Laguiole Knife Bog OakReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Carbone Rouge Doppelplatine 12 cmReady to ship today
Laguiole en Aubrac
Capucin Muschelschalen 10 cmReady to ship today
Was macht ein Laguiole eigentlich zum Laguiole?
Wer zum ersten Mal mehrere Laguiole en Aubrac nebeneinanderlegt, merkt schnell: Ebenholz, Hirschhorn, Carbon oder Mammut können völlig unterschiedlich wirken – und trotzdem erkennt man die Familie sofort. Verantwortlich dafür sind ein paar typische Details, die sich seit dem 19. Jahrhundert entwickelt haben.
Genau diese gemeinsame Form verbindet auch unser Sortiment. Ein klassisches Olivenholz-Laguiole, eine aufwendig guillochierte Doppelplatine und ein Damast-Sammlerstück sehen sehr verschieden aus, tragen aber dieselbe gestalterische DNA.
Biene und Fliege sind nicht dasselbe
Die Fliege ist ein alter Begriff aus dem Messerhandwerk und bezeichnet den metallischen Bereich am vorderen Ende der Feder. Die berühmte Biene ist dagegen das dekorative Motiv, das auf dieser Fliege sitzt.
Im Alltag werden beide Begriffe oft durcheinandergeworfen. Wenn du genauer hinschaust, ist gerade die Ausarbeitung der Biene bei Laguiole en Aubrac eines der Details, an denen sich schlichte und besonders aufwendige Messer stark unterscheiden können.
Der geschwungene Griff
Die sanfte Wellenform gehört zu den Merkmalen, durch die ein Laguiole sofort wiedererkennbar wird. Der Griff läuft schlank aus und bekommt durch Backen, Platinen und Griffschalen seinen jeweiligen Charakter. Bei unserem Sortiment sieht man schön, wie stark allein das Material diese Grundform verändern kann.
Die Yatagan-Form
Die schlanke Yatagan-Klinge entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem älteren geraden Laguiole. Ihre feine Spitze, die relativ gerade Schneide und der charakteristische Rücken passen perfekt zur langen, geschwungenen Griffkontur. Sie ist einer der Hauptgründe, warum ein Laguiole so elegant wirkt.
Feder und Guillochage
Im Rücken des Griffes sitzt die Feder, die beim Öffnen und Schließen der Klinge arbeitet. Bei Laguiole en Aubrac wird genau dieser Bereich zusätzlich zur Bühne für Handarbeit: Die sichtbare Feder kann von Hand guillochiert und je nach Modell sehr unterschiedlich ausgearbeitet werden. Bei den Doppelplatinen wird dieser Effekt noch einmal deutlich präsenter.
Das Hirtenkreuz
Bei vielen klassischen Laguioles findest du auf der Griffseite ein kleines Kreuz aus sieben Nägeln. Dazu gehört eine schöne Aubrac-Legende: Hirten sollen ihr Messer senkrecht in Brot oder Erde gesteckt und das Kreuz zum Gebet genutzt haben. Eine belegte Gebrauchsanweisung ist das nicht – aber die Geschichte gehört längst zur Laguiole-Kultur.
Der Griff entscheidet, welchen Charakter dein Laguiole bekommt
Bei Laguiole en Aubrac ist das Griffmaterial viel mehr als eine Farbentscheidung. Ein dunkles Ebenholz wirkt komplett anders als warmes Olivenholz, rustikales Hirschhorn oder roter Granit. Genau deshalb lohnt es sich, zuerst zu überlegen, wie dein Messer aussehen und sich in der Hand anfühlen soll.
Ebenholz
Dunkel, elegant und angenehm zurückhaltend. Ebenholz lässt die typische Laguiole-Form und die Metallarbeit sprechen und ist deshalb für uns einer der stärksten Einstiege in die Marke. Im Sortiment reicht das vom klassischen Ebenholz-Modell bis zu aufwendigeren Varianten wie Ebenholz Tourné.
Olive, Birke & Mooreiche
Hier darf das Holz richtig mitspielen. Olive bringt helle, goldene Töne und eine lebhafte Maserung, Birke wirkt meist etwas heller und abwechslungsreicher, während Mooreiche mit ihrer dunklen Färbung deutlich ernster auftritt. Gerade bei Naturholz macht es Spaß, dass kein Griff exakt wie der nächste aussieht.
Hirschhorn & Knochen
Hirschhorn bringt Struktur, Kontrast und eine deutlich rustikalere Haptik in die elegante Laguiole-Form. Polierter Knochen wirkt dagegen heller und glatter. Mit dem farbigen Kamelknochen zeigt unser Sortiment außerdem, dass traditionelle Materialien bei Laguiole en Aubrac durchaus ziemlich auffällig werden dürfen.
Carbon
Carbon verändert den Auftritt des Messers stärker als fast jedes klassische Holz. Die dunkle Faserstruktur wirkt technisch und modern, während die traditionelle Laguiole-Silhouette erhalten bleibt. Genau diese Mischung macht Modelle wie unser Laguiole Carbon 12 cm spannend.
Stein, Mammut & besondere Materialien
Hier verlässt Laguiole en Aubrac endgültig die klassische Holz-und-Horn-Welt. Das Matrix Rot Granit bringt echten Stein und Messing zusammen, während Mammut bei unseren hochwertigeren Doppelplatinen und Damastmessern klar Richtung Sammlerstück geht. Solche Materialien machen den Griff selbst zum Mittelpunkt des Messers.
Wie viel Handwerk soll dein Laguiole zeigen?
Beide Bauweisen sind echte Laguiole en Aubrac. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie präsent das Messer in der Hand wirkt und wie viel Raum die Konstruktion für Metallarbeit und Verzierung bietet. Bei uns findest du deshalb bewusst beide Richtungen.
Das klassische Laguiole
Hier steht die typische schlanke Laguiole-Silhouette im Vordergrund. Platinen, Feder, Backen und Griffschalen bilden eine vergleichsweise feine Konstruktion, bei der besonders das Griffmaterial wirken kann.
Ebenholz wirkt ruhig und elegant, Olive lebendiger, Hirschhorn deutlich rustikaler. Genau deshalb ist diese Bauweise für uns der beste Einstieg, wenn du vor allem das klassische Laguiole-Gefühl suchst.
Das Laguiole mit Doppelplatine
Bei der Doppelplatine bekommt der Griff zusätzliche Metallstruktur. Dadurch wird er voller und präsenter in der Hand – und gleichzeitig entsteht deutlich mehr sichtbare Fläche für Guillochage und aufwendige Ausarbeitung.
Genau hier zeigt Laguiole en Aubrac besonders viel von seinem handwerklichen Können. In unserem Sortiment findest du diese Bauweise deshalb häufig zusammen mit Eisenholz, Carbon, Mammut oder Damast.
Welche Klinge passt zu deinem Laguiole?
Beim klassischen Laguiole musst du aus der Stahlwahl keine Wissenschaft machen. Die rostträgen Standardstähle passen sehr gut zu einem Messer, das beim Essen, unterwegs oder im normalen Alltag unkompliziert funktionieren soll. Spannender wird die Auswahl, sobald Damast selbst Teil des Designs und des handwerklichen Charakters werden soll.
12C27M
Dieser rostträge Sandvik-Stahl passt ziemlich gut zum Charakter eines klassischen Laguiole: ordentlich scharf, unkompliziert in der Pflege und mit vernünftigem Aufwand wieder nachzuschärfen. Genau deshalb begegnet er dir bei vielen klassischen Modellen in unserem Sortiment.
14C28N
14C28N spielt bei Laguiole en Aubrac ebenfalls die Rolle eines vielseitigen rostträgen Klingenstahls. Er bringt eine gute Balance aus Schärfbarkeit, Korrosionsbeständigkeit und stabiler Schneide mit und taucht vor allem dort auf, wo die Marke ihre klassische Form etwas moderner interpretiert.
Japan-Damast
Beim Japan-Damast wird die sichtbare Lagenstruktur zum Teil des Messers. Genau das macht beispielsweise ein Laguiole mit Ebenholz und Damast interessant: Die klassische, ruhige Griffoptik trifft auf eine deutlich lebendigere Klinge. Für viele ist das der unkomplizierteste Einstieg in die Damastwelt der Marke.
Balbach-Damast
Balbach-Damast begegnet dir bei einigen unserer deutlich aufwendigeren Laguiole en Aubrac – etwa zusammen mit Doppelplatine, Aubrac-Buche oder Mammut. Hier geht es längst nicht mehr nur darum, eine scharfe Klinge zu bekommen. Damast, Griffmaterial und Handarbeit bilden zusammen das Gesamtstück.
Der normale Edelstahl reicht völlig
Für Brotzeit, Restaurant, Obst, Verpackungen und die typischen kleinen Schneidarbeiten eines Laguiole brauchst du keinen Damast. 12C27M und 14C28N erfüllen diese Rolle sehr vernünftig und lassen dir mehr Freiheit bei der Auswahl von Griff und Ausführung.
Damast verändert vor allem den Charakter
Bei einem Laguiole ist das völlig legitim. Wer sich für Mammut, besondere Guillochage oder eine Doppelplatine begeistert, darf genauso gut eine Klinge wählen, die optisch mithält. Damast ist hier genauso Gestaltungsmaterial wie Stahl.
Warum Laguiole en Aubrac nie gleich wirken
Bei Naturmaterialien beginnt die Individualität schon beim Griff. Danach kommen Anpassung, Guillochage, Politur und Schärfen hinzu. Genau deshalb lohnt sich bei Laguiole en Aubrac der Blick auf das einzelne Messer und nicht nur auf den Modellnamen.
Ein Olivenholzgriff kann stärker oder ruhiger gemasert sein, Hirschhorn zeigt von Stück zu Stück eine andere Oberfläche und bei aufwendigeren Modellen trägt auch die Handarbeit des Couteliers sichtbar zum Charakter bei.
109 bis 216 Arbeitsschritte
Laguiole en Aubrac nennt je nach Ausstattung 109 Arbeitsschritte für ein einteiliges, 166 für ein zweiteiliges und bis zu 216 für ein dreiteiliges Modell. Die Montage und das Finish werden dabei von einem einzelnen Coutelier durchgeführt.
Der Griff beginnt als Rohmaterial
Laguiole en Aubrac besitzt eine eigene Holzwerkstatt und verarbeitet die Materialien selbst weiter. Aus Holz, Horn oder anderen Werkstoffen werden passende Griffstücke ausgewählt, zugeschnitten und anschließend zusammen mit den Metallteilen in Form gebracht.
Ein Coutelier begleitet das Messer
Nach der Montage werden die einzelnen Bauteile von Hand aufeinander abgestimmt. Feder, Platinen, Griffschalen, Backen und Klinge müssen sauber zusammenspielen. Genau hier steckt ein großer Teil der Arbeit, den man auf einem Produktfoto kaum sieht.
Jetzt bekommt das Messer Handschrift
Bei der Guillochage wird Material mit Feile oder Schleifwerkzeug abgetragen und daraus ein Muster entlang der Feder gearbeitet. Auf besonders aufwendigen Modellen werden auch Biene und weitere Flächen graviert. Genau hier wird aus funktionaler Metallarbeit sichtbares Handwerk.
Zum Schluss zählt das Finish
Am Ende werden Klinge und Messeroberflächen fertig bearbeitet und die Schneide geschärft. Erst dann ist aus den einzelnen Metall- und Griffteilen das fertige Laguiole geworden, das später bei uns im Listing landet.
Wofür gibst du bei einem Laguiole en Aubrac eigentlich mehr Geld aus?
Schon ein klassisches Laguiole en Aubrac bringt die typische Form, französische Fertigung und viel Handarbeit mit. Mit aufwendigeren Modellen kommen anschließend mehr Metallarbeit, außergewöhnlichere Griffmaterialien, Damast und immer speziellere Details dazu. Genau dort entsteht der große Preisunterschied innerhalb unseres Sortiments.
Ebenholz, Olive, Mooreiche & Co.
Hier bekommst du bereits das komplette Laguiole-Gefühl: geschwungene Form, Feder, Biene, Guillochage und einen Griff aus echtem Naturmaterial. Ein Ebenholz- oder Olivenholzmodell ist deshalb kein abgespecktes Laguiole, sondern für viele genau die schönste Form der Marke.
Doppelplatine & besondere Fileworks
Mit Doppelplatine, stärker ausgearbeiteter Rückenverzierung und besonderen Materialien wird das Messer deutlich aufwendiger. Eisenholz, Carbon oder außergewöhnliche Griffkombinationen bringen zusätzlich ihren eigenen Charakter mit.
Damast, Mammut & Sammlermodelle
Beim Mammutkruste-Modell mit Balbach-Damast, besonders ausgearbeiteten Specials oder Tour-Eiffel-Editionen wird das Messer selbst zum Sammlerstück. Seltene Materialien, besondere Klingen und deutlich mehr Detailarbeit treiben den Aufwand – und damit auch den Preis – nach oben.
FAQ zu Laguiole en Aubrac
Von der Herkunft über Doppelplatinen bis zur richtigen Pflege: Hier findest du die wichtigsten Antworten rund um die Laguiole en Aubrac Taschenmesser in unserem Sortiment.
Ist Laguiole eine Marke?
Laguiole bezeichnet ursprünglich eine historische französische Messerform und die damit verbundene Tradition aus dem Aubrac. Laguiole en Aubrac ist dagegen ein konkreter Hersteller. Wenn du bei uns ein Laguiole en Aubrac kaufst, bekommst du also ein Messer dieser Manufaktur und nicht einfach irgendein Messer im Laguiole-Stil.
Wo werden Laguiole en Aubrac Messer hergestellt?
Die Werkstätten von Laguiole en Aubrac befinden sich in Espalion im Aveyron, also in der historischen Herkunftsregion des Laguiole-Messers. Zusätzlich betreibt das Unternehmen eine eigene Schmiede im nahe gelegenen Montézic, in der Metallteile für die Messer gefertigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Biene und Fliege?
Die Begriffe werden oft gleich verwendet, meinen historisch aber unterschiedliche Dinge. Die Fliege ist ein alter Fachbegriff aus dem Messerhandwerk für den Bereich am vorderen Ende der Feder. Die Biene ist das bekannte dekorative Motiv, das auf dieser Stelle sitzt und heute zu den wichtigsten Erkennungsmerkmalen des Laguiole gehört.
Was bedeutet Doppelplatine bei einem Laguiole?
Platinen bilden das metallische Grundgerüst des Griffes. Bei den Doppelplatinen-Modellen wird dieser Bereich aufwendiger aufgebaut und von Hand verziert. Dadurch wirkt der Griff voller und präsenter und bietet deutlich mehr sichtbare Fläche für Guillochage und Metallarbeit. Genau deshalb findest du diese Bauweise häufig bei besonders aufwendig ausgeführten Modellen.
Warum sieht mein Griff anders aus als auf dem Produktfoto?
Bei Holz, Horn, Knochen, Mammut und anderen Naturmaterialien sind Unterschiede völlig normal. Maserung, Farbe und Zeichnung lassen sich nicht identisch reproduzieren. Gerade bei Olive, Hirschhorn oder Mammut können zwei Messer desselben Modells deshalb sichtbar unterschiedlich aussehen. Das gehört bei diesen Materialien zum Charakter des Messers.
Welcher Stahl ist für ein Laguiole en Aubrac sinnvoll?
Für ein klassisches Laguiole sind die rostträgen Stähle 12C27M und 14C28N eine sehr passende Wahl. Sie sind pflegeleicht, ordentlich schnitthaltig und gut nachzuschärfen. Damast lohnt sich vor allem dann, wenn die Klinge auch optisch eine größere Rolle spielen soll. Für den normalen Alltag brauchst du Damast nicht, um ein sehr gutes Laguiole zu bekommen.
Verriegelt die Klinge eines klassischen Laguiole?
Das klassische Laguiole arbeitet traditionell mit einer Zwangsfeder beziehungsweise Slipjoint-Mechanik. Die Feder gibt der geöffneten und geschlossenen Klinge Widerstand, verriegelt sie aber nicht wie ein Backlock oder anderer mechanischer Lock. Beim Arbeiten solltest du deshalb immer im Hinterkopf behalten, dass die Klinge grundsätzlich einklappen kann.
Wie pflege ich ein Laguiole mit Holz- oder Horngriff?
Am besten reinigst du das Messer von Hand mit einem leicht feuchten Tuch und trocknest es anschließend gründlich ab. Naturmaterialien sollten weder lange im Wasser liegen noch in die Spülmaschine. Ein gelegentlicher kleiner Tropfen geeignetes Messeröl am Klingengelenk hält die Mechanik geschmeidig. Bei Holzgriffen kann je nach Nutzung zusätzlich eine sparsame Pflege mit einem geeigneten Pflegeöl sinnvoll sein.
Welches Laguiole eignet sich gut als erstes Messer der Marke?
Für den Einstieg würden wir zuerst bei den klassischen Taschenmessern schauen. Ebenholz wirkt ruhig und elegant, Olive zeigt deutlich mehr Maserung und Hirschhorn bringt einen rustikaleren Charakter mit. Damit lernst du die typische Laguiole-Form und Handarbeit kennen, bevor Doppelplatine, Damast oder Sammlermaterialien die Auswahl noch größer machen.
Die Geschichte steckt noch heute im Messer
Das Laguiole entstand nicht auf einmal in seiner heutigen Form. Über Jahrzehnte wurde aus einem einfachen Taschenmesser für die Menschen des Aubrac die schlanke Form, die heute weltweit wiedererkannt wird.
Klinge, Griff, Korkenzieher und selbst die berühmte Biene erzählen deshalb unterschiedliche Kapitel derselben Geschichte.
Das Laguiole Droit
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand zunächst das sogenannte Laguiole Droit. Es war gerader und schlichter als das Messer, das wir heute mit dem Namen Laguiole verbinden.
Yatagan-Klinge & geschwungener Griff
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die heute typische Form. Die schlankere Yatagan-Klinge ersetzte die ältere Bourbonnaise-Klinge und der Griff bekam seine elegante, geschwungene Linie.
Der Korkenzieher kommt dazu
Mit der zunehmenden Verbreitung von Flaschenwein bekam das Laguiole eine weitere Funktion. Besonders die nach Paris gezogenen Bewohner des Aveyron machten die Kombination aus Taschenmesser und Korkenzieher populär.
1909
Die Biene wird zum Wahrzeichen
Frühe Laguioles besaßen zunächst eine schlichte Fliege, später kamen florale und geometrische Verzierungen hinzu. Erst um 1908/1909 tauchte die heute berühmte Biene auf und entwickelte sich zum Erkennungszeichen des Laguiole-Messers.
Die Form ist erstaunlich konstant geblieben
Die Yatagan-Klinge, der gewellte Griff, die Feder und die verzierte Fliege prägen bis heute den klassischen Aufbau. Deshalb erkennt man selbst moderne Carbon- oder Damastmodelle sofort als Laguiole.
Genau das hat das Laguiole schon immer getan
Yatagan-Klinge, Korkenzieher und Biene kamen erst im Laufe der Zeit hinzu. Moderne Materialien, Damast und Sondermodelle setzen diese Entwicklung heute fort, ohne dass die typische Laguiole-Silhouette verloren geht.
Welcher Weg durch die Laguiole-Welt passt zu dir?
Klassisch und zurückhaltend, handwerklich aufwendiger oder direkt Richtung Sammlerstück: Hier kommst du schnell in den Bereich, der zu deinem nächsten Laguiole passt.
Klassische Taschenmesser
Ebenholz, Olive, Mooreiche, Hirschhorn und viele weitere Materialien in der typischen schlanken Laguiole-Form.
Klassische Laguiole entdeckenLaguiole Doppelplatine
Mehr Griffsubstanz, mehr Guillochage und besonders schöne Kombinationen mit Holz, Carbon, Mammut und Damast.
Doppelplatinen entdeckenLaguiole Damastmesser
Japan-Damast, Balbach-Damast und besonders aufwendige Kombinationen für alle, bei denen die Klinge genauso wichtig ist wie der Griff.
Mehr über Damast erfahrenSondermodelle & Sammlermesser
Capucin, Mistral, Coupe Coupe, besondere Fileworks und Modelle, die bewusst aus der klassischen Laguiole-Welt herausstechen.
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