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Kanetsune Seki KC-120 Aogami Series

Kanetsune KC-120 Kochmesser – Aogami-Schärfe mit vertrautem Profi-Griff

Die Kanetsune KC-120 Aogami Series verbindet zwei Messerwelten, die erstaunlich gut zusammenpassen: eine harte japanische Schneidlage aus Aogami #2 und eine kräftige Vollerl-Konstruktion, wie sie viele Köche von klassischen europäischen Profimessern kennen. Das Ergebnis sind drei schnörkellose Arbeitsmesser mit direktem Biss, satter Kontrolle und klar verteilten Aufgaben.

Der reaktive Aogami-Kern wird von rostträgen SUS410-Außenlagen umschlossen und auf etwa 61–62 HRC gehärtet. Dadurch bleibt ein großer Teil der Klingenfläche pflegeleichter als bei einer vollständigen Carbonstahlklinge, während die freiliegende Schneidlage ihre feine Schärfbarkeit und hohe Schnitthaltigkeit behält. Zur Auswahl stehen ein 21-cm-Gyuto, ein kompaktes Santoku und ein vielseitiges 15-cm-Petty.

Aogami #2 Schneidkern SUS410 Außenlagen 61–62 HRC Vollerl & Edelstahlkropf
Worum geht es hier?

Mehr Schneidleistung, ohne komplett blanken Carbonstahl

Die KC-120 Series ist für Köche gedacht, die bewusst eine härtere und schnitthaltigere Japanmesser-Schneide suchen, aber nicht die gesamte Klingenfläche eines reaktiven Monostahlmessers pflegen möchten. Die Edelstahlflanken nehmen einen Teil der Arbeit ab – die freiliegende Aogami-Schneide bleibt trotzdem aufmerksamkeitsbedürftig.

Die Serienidee in einem Satz:
Ein harter Aogami-2-Kern für feine Schärfe, rostträgere Außenlagen für einen entspannteren Alltag und eine Vollerl-Konstruktion für ein sattes, vertrautes Griffgefühl.
Gyuto, Santoku und Petty vergleichen
Messerworld Einschätzung

Kleine Serie, ziemlich erwachsene Schneide

Die KC-120 Series braucht kein riesiges Sortiment, um spannend zu sein. Das Gyuto übernimmt die große Vorbereitung, das Santoku ist der kompaktere Allrounder und das Petty kümmert sich um kleine Zutaten und präzise Arbeiten. Gemeinsam liefern sie einen sehr klaren Einstieg in Aogami #2: spürbar härter und schnitthaltiger als die pflegeleichten Kanetsune-Edelstahlserien, aber durch die SUS410-Außenlagen etwas entspannter als eine vollständig reaktive Carbonstahlklinge.

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Die Konstruktion der KC-120 Series

Harter Aogami-Kern, schützende Flanken und ein Griff mit Substanz

Die KC-120 Series kombiniert eine anspruchsvolle japanische Schneidlage mit einer robusten, westlich geprägten Griffkonstruktion. Jeder Bestandteil übernimmt dabei eine klare Aufgabe: Aogami #2 liefert die feine Schneide, SUS410 schützt einen großen Teil der Klingenfläche und der Vollerlgriff sorgt für ein sattes, kontrolliertes Handgefühl.

Das Herz der Klinge

Aogami #2 liegt genau dort frei, wo es zählt

Im Inneren der Klinge arbeitet eine harte Schneidlage aus Aogami #2. Dieser japanische Kohlenstoffstahl lässt sich fein ausschärfen und hält eine schmale, bissige Schneide. Gerade bei Tomatenhaut, Zwiebeln, Kräutern, Gemüse und knochenlosem Fleisch macht sich das durch einen sehr direkten Anschnitt bemerkbar.

Der Kern wird auf etwa 61–62 HRC gehärtet. Das unterstützt Schärfe und Schnitthaltigkeit, verlangt aber eine saubere Schnitttechnik. Die Schneide möchte gerade durch das Schnittgut geführt werden und reagiert empfindlicher auf seitliches Verdrehen als weicher gehärtete Alltagsmesser.

Wichtig: Aogami #2 ist nicht rostfrei. Der freiliegende Bereich an der Schneide kann Patina entwickeln und muss nach dem Kochen trocken gehalten werden.
Die äußeren Klingenlagen

SUS410 reduziert die reaktive Fläche

Rostträge SUS410-Außenlagen umschließen den Aogami-Kern und schützen den größten Teil der Klingenflanken. Dadurch ist die KC-120 pflegeleichter als ein vollständig aus Carbonstahl gefertigtes Monostahlmesser. Komplett rostfrei wird sie dadurch jedoch nicht.

Klarer Arbeitslook

Verbundklinge ohne Damastshow

Die drei Klingenlagen dienen der Funktion und nicht einem dekorativen Muster. Die glatte Oberfläche lässt die Trennlinie zwischen Kern und Außenlagen sichtbar werden, bleibt ansonsten aber bewusst sachlich und aufgeräumt.

Vom Klingenansatz bis zum Griffende

Die Vollerl-Konstruktion verändert Balance und Führung

01

Durchgehender Erl

Der Stahl läuft durch den gesamten Griff. Dadurch erhält das Messer mehr Substanz hinter der Klinge und wirkt in der Hand ruhiger als viele besonders leichten Japanmesser.

02

Edelstahlkropf

Der angeschweißte Kropf schafft einen klaren Übergang zur Klinge und gibt den Fingern Orientierung. Die Schneide bleibt an der Ferse trotzdem gut zugänglich.

03

Schwarzes Schichtholz

Die vernieteten Griffschalen wirken sachlich und professionell. Das Material ist formstabil, sollte aber dennoch weder eingeweicht noch in der Spülmaschine gereinigt werden.

Am Schneidbrett

Satter als ein klassischer Wa-Griff

Das zusätzliche Gewicht im Griffbereich vermittelt Kontrolle und Vertrautheit. Besonders das 21-cm-Gyuto wirkt dadurch weniger kopflastig und lässt sich bei längeren Vorbereitungsrunden ruhig führen.

Der eigentliche Seriencharakter

Japanische Schneide, westlich vertrautes Handling

Die KC-120 ist besonders interessant für Köche, die von europäischen Profimessern kommen und nicht sofort auf einen leichten Wa-Griff wechseln möchten. Griffgefühl und Balance bleiben vertrauter, während die Aogami-Schneide deutlich mehr Härte und Stahlcharakter mitbringt.

Harte Schneidlage Rostträge Flanken Satte Vollerl-Balance
Messerworld Einschätzung

Die KC-120 Series lebt von ihrem klaren technischen Aufbau. Der Aogami-Kern übernimmt die feine Schneidarbeit, SUS410 reduziert den Pflegeaufwand an den Flanken und die Vollerl-Konstruktion bringt Ruhe in die Hand. Das Ergebnis ist kein filigranes Sammlermesser, sondern ein ernsthaftes Kochwerkzeug für Menschen, die hohe Schärfe möchten und bereit sind, die Schneidlage entsprechend zu behandeln.

Drei Messer, drei klare Aufgaben

Gyuto, Santoku oder Petty – welches KC-120 passt zu dir?

Die KC-120 Aogami Series verzichtet auf ein unnötig großes Modellprogramm. Das Gyuto übernimmt die umfangreiche Vorbereitung, das Santoku bringt die Serienleistung in ein kompakteres Hauptmesser und das Petty ergänzt beide bei kleineren oder besonders präzisen Arbeiten.

KC-122 · Gyuto 21 cm

Das Hauptmesser für große Schneidbretter

Mit 21 cm Klingenlänge bietet das Gyuto genügend Reichweite für umfangreiche Mise en Place, große Gemüsesorten und längere Schnitte durch Fleisch oder vorbereiteten Fisch. Die ausgeprägte Spitze hilft bei präzisen Arbeiten, während die lange Schneide auch größere Mengen souverän bewältigt.

Stärken am Brett Kohl, große Zwiebeln, Kürbis, Kräuter, Fleischportionen und umfangreiche Vorbereitung.
Schneidbewegungen Schub- und Zugschnitt, kontrolliertes Wiegen sowie präzise Arbeit mit der Spitze.
Passt gut, wenn: du ein vollwertiges Hauptmesser suchst, regelmäßig größere Mengen vorbereitest und auf deinem Schneidbrett ausreichend Platz für 21 cm Klinge hast.
KC-123 · Santoku 16,5 cm

Der kompakte Allrounder der Serie

Das Santoku bringt die harte Aogami-Schneide in ein besonders zugängliches Format. Mit 16,5 cm bleibt es auf kleineren und mittelgroßen Brettern beweglich, bietet aber deutlich mehr Klingenfläche als ein Petty. Gemüse, Kräuter, Fleischstreifen und kleinere Fischportionen lassen sich damit schnell und kontrolliert vorbereiten.

Kompakte Brettarbeit Viel Klingenfläche Einfacher Einstieg
Unsere Empfehlung zum Einstieg

Aogami ohne überlange Klinge erleben

Das Santoku dürfte für viele private Küchen die schnellste Verbindung aus Kontrolle, Vielseitigkeit und Schneidleistung bieten. Es fühlt sich weniger raumgreifend an als das Gyuto und kann trotzdem den größten Teil der täglichen Vorbereitung übernehmen.

Passt gut, wenn: du ein einziges KC-120 für Gemüse, Kräuter, Fleisch und Fisch suchst und lieber kompakt als besonders lang arbeitest.
KC-124 · Petty 15 cm

Die präzise Ergänzung

Mit 15 cm ist das Petty bereits deutlich vielseitiger als ein kleines Schälmesser. Es arbeitet bevorzugt auf dem Brett und übernimmt Aufgaben, bei denen Gyuto oder Santoku unnötig groß wirken.

Kleine Zutaten

Schalotten, Knoblauch, Obst, Pilze und kleinere Gemüsesorten lassen sich präzise und ohne viel Klingenfläche bearbeiten.

Feine Fleisch- und Fischarbeit

Kleine Fleischstücke, Fischportionen, Parierarbeiten und präzise Schnitte profitieren von der schmaleren, beweglichen Klinge.

Zweites Messer

Als Ergänzung zu Gyuto oder Santoku deckt das Petty genau die Aufgaben ab, bei denen ein Hauptmesser zu groß und unhandlich wird.

Wichtig bei 15 cm: Das KC-124 ist kein klassisches Schälmesser für lange Arbeiten direkt in der Hand. Seine Stärken liegen vor allem bei kontrollierten Schnitten auf dem Brett.
Messerworld Schnellwahl

Welches KC-120 soll es werden?

Viel Platz und ein Messer für fast alles: KC-122 Gyuto 21 cm.
Kompakter Allrounder und Einstieg in Aogami: KC-123 Santoku 16,5 cm.
Feine Aufgaben oder Ergänzung zum Hauptmesser: KC-124 Petty 15 cm.
Messerworld Einschätzung

Das Santoku ist der unkomplizierteste Einstieg in die KC-120 Series, weil es genügend Klinge für den Alltag bietet, ohne viel Platz zu beanspruchen. Das Gyuto ist die stärkere Wahl für große Zutaten und umfangreiche Vorbereitung. Das Petty sehen wir vor allem als hochwertige Ergänzung – klein genug für Präzision, aber lang genug, um weit mehr als klassische Schälmesserarbeit zu übernehmen.

Aogami richtig nutzen und pflegen

Pflegeleichtere Flanken, reaktive Schneide

Die KC-120 Series ist im Alltag unkomplizierter als ein Messer aus vollständig reaktivem Carbonstahl. Die rostträgen SUS410-Außenlagen bedecken einen großen Teil der Klingenfläche und reagieren deutlich weniger empfindlich auf Feuchtigkeit und Säure.

An der Schneide liegt der Kern aus Aogami #2 jedoch frei. Genau dieser sichtbare Bereich kann sich beim Schneiden verfärben, eine Patina entwickeln oder bei falscher Lagerung rosten. Die KC-120 ist deshalb pflegeleichter, aber nicht pflegefrei.

Eine komplizierte Behandlung ist nicht nötig. Entscheidend ist eine kurze, konsequente Routine: Speisereste nicht lange antrocknen lassen, die Klinge von Hand reinigen und direkt vollständig abtrocknen.

Wo kann die Klinge reagieren?

Nicht jede Verfärbung betrifft die ganze Klinge

SUS410-Flanken Rostträge

Der größte Teil der Klingenfläche ist durch die Edelstahl-Außenlagen geschützt und benötigt weniger Aufmerksamkeit als blanker Carbonstahl.

Aogami-Schneidlage Reaktiv

Die freiliegende Kernlinie kann auf Zwiebeln, Tomaten, Zitrusfrüchte, Fleisch, Fisch, Salz und Feuchtigkeit reagieren.

Nach jedem Einsatz

Die einfache KC-120-Pflegeroutine

Wer diese vier Schritte direkt in den Kochablauf einbaut, muss vor Aogami #2 keine Angst haben.

1
Zwischendurch abwischen Bei sauren oder salzhaltigen Zutaten die Klinge nicht unnötig lange verschmutzt auf dem Brett liegen lassen.
2
Von Hand reinigen Warmes Wasser, mildes Spülmittel und ein weicher Schwamm reichen aus. Die Spülmaschine bleibt tabu.
3
Direkt abtrocknen Klingenfläche, Schneidlage, Kropf und Griffübergang mit einem trockenen Tuch sorgfältig abreiben.
4
Trocken lagern Magnetleiste, Messerblock oder ein trockener Klingenschutz verhindern Feuchtigkeit und Kontakt mit anderem Besteck.
Patina

Eine dunklere Kernlinie ist normal

Graue, blaue oder dunkle Verfärbungen entlang der freiliegenden Schneidlage gehören zu einem benutzten Aogami-Messer. Solange die Oberfläche glatt bleibt, besteht normalerweise kein Grund zur Sorge.

Rost

Orange und raue Stellen entfernen

Orangefarbene, rötliche oder raue Punkte sind kein gewünschter Teil der Patina. Leichter Flugrost sollte frühzeitig und vorsichtig mit einem geeigneten Rostradierer entfernt werden.

Längere Lagerung

Bei Bedarf dünn einölen

Wird das Messer mehrere Wochen nicht benutzt oder herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, kann ein sehr dünner Film lebensmittelechten Messer- oder Kamelienöls die reaktive Schneidlage schützen.

Aogami #2 scharf halten

Lieber regelmäßig auffrischen als spät reparieren

Der passende Zeitpunkt

Wenn der direkte Anschnitt nachlässt

Sobald Tomatenhaut mehr Druck verlangt, Kräuter nicht mehr sauber getrennt werden oder Fleischfasern ausfransen, sollte die Schneide aufgefrischt werden. Kleine Korrekturen erhalten die feine Geometrie und verhindern unnötig großen Materialabtrag.

Wasserstein Aogami #2 lässt sich auf geeigneten Wassersteinen sehr kontrolliert und fein schärfen. Sie sind unsere bevorzugte Methode für die KC-120.
Feiner Keramikstab Kann die Schneide zwischendurch vorsichtig auffrischen, ersetzt aber keinen sauberen Grundschliff.
Durchziehschärfer Bieten wenig Kontrolle und tragen häufig unnötig viel Stahl ab. Für die harte Aogami-Schneide sind sie nicht unsere Empfehlung.
Schneide schützen

Was 61–62 HRC nicht verzeihen

Kein Hacken durch Knochen, keine gefrorenen Lebensmittel und keine Hebelbewegungen. Die harte Schneidlage ist für feine, kontrollierte Schnitte gebaut. Verwende ein Schneidbrett aus Holz oder geeignetem Kunststoff und vermeide Glas, Stein, Keramik sowie seitliches Verdrehen im Schnittgut.
Messerworld Praxistipp

Die Edelstahlflanken machen den Einstieg in Aogami #2 deutlich entspannter. Du musst nicht nach jedem Schnitt die komplette Klinge polieren oder einölen. Halte einfach die freiliegende Schneidlage sauber und trocken, arbeite ohne seitliche Belastung und frische die Schärfe rechtzeitig auf. Dann bleibt der Pflegeaufwand klein und die Schneidleistung lange erhalten.

Kanetsune Serien im Vergleich

Wo steht die KC-120 zwischen Edelstahl und reinem Carbonstahl?

Die KC-120 Aogami Series sitzt genau zwischen zwei Welten. Ihre Schneidlage bietet den Charakter und die Härte eines klassischen japanischen Carbonstahls, während rostträge Außenlagen einen großen Teil der Klinge vor direkter Reaktion schützen.

Damit richtet sie sich an Köche, denen eine einfache Edelstahlserie zu neutral ist, die aber nicht gleich eine vollständig reaktive Monostahlklinge pflegen möchten.

Die ausgewogene Aogami-Lösung

KC-120 Aogami Series

Hart & teilweise rostträge

Aogami #2 bildet die feine, hoch gehärtete Schneide. SUS410 schützt die Klingenflanken und die westliche Vollerl-Konstruktion sorgt für ein sattes, vertrautes Handgefühl. Damit verbindet die KC-120 japanische Schneidleistung mit einer professionell wirkenden Bauweise.

Schneidlage Aogami #2
Außenlagen SUS410
Härte 61–62 HRC
Griff Vollerl
Pflegeleichter und zugänglicher

KC-950 Series

Die KC-950 setzt auf rostträgen DSR-1K6, eine moderatere Härte und ein leichteres, japanisch geprägtes Griffkonzept. Die Tsuchime-Oberfläche bringt zudem mehr sichtbare Japanoptik an die Klinge.

Passt gut, wenn: du ein unkompliziertes Kanetsune für den täglichen Einsatz suchst und weder Patina noch eine besonders harte Schneide benötigst.
Mehr Carbonstahlcharakter

Minamoto Kanemasa M-Series

Die Minamoto M-Series besteht vollständig aus reaktivem NKS32-Monostahl. Sie ist mit 59–60 HRC etwas moderater gehärtet, bietet dafür deutlich mehr Messerformen und Klingenlängen.

Passt gut, wenn: du eine komplett reaktive Klinge, mehr Modellwahl und das unverfälschte Gefühl eines Carbonstahl-Arbeitsmessers suchst.
Aogami mit leichterem Aufbau

YH-3000 Series

Auch die YH-3000 verbindet Aogami #2 mit SUS410-Außenlagen und 61–62 HRC. Sie setzt jedoch auf eine Tsuchime-Oberfläche und eine leichtere Griffkonstruktion statt des kräftigeren Vollerl-Aufbaus der KC-120.

Passt gut, wenn: du dieselbe grundsätzliche Stahlidee mit leichterem Handling und sichtbarer Hammerschlagoptik bevorzugst.
Schnell entschieden

Welche Kanetsune-Serie passt zu deinem Alltag?

Möglichst pflegeleicht KC-950: rostträger Stahl, moderate Härte und unkomplizierter Alltag.
Aogami mit Edelstahlflanken KC-120: harte Schneidlage, reduzierte reaktive Fläche und satter Vollerlgriff.
Kompletter Carbonstahl Minamoto M: reaktiver Monostahl, ehrliche Patina und mehr Messerformen.
Aogami mit leichterem Griff YH-3000: ähnliche Stahlleistung mit Tsuchime und leichterer Konstruktion.
Messerworld Fazit

Die KC-120 ist der kontrollierte Schritt zu Aogami

Die KC-120 passt besonders gut zu Köchen, die mehr Härte und Schnitthaltigkeit als bei einer klassischen Edelstahlserie suchen, aber nicht die komplette Klingenfläche eines Monostahlmessers pflegen möchten. Dazu kommt ein Vollerlgriff, der sich vertraut und erwachsen anfühlt. Genau diese Mischung macht die kleine Serie so schlüssig.

Häufige Fragen zur Kanetsune KC-120 Aogami Series

Wie pflegeintensiv ist Aogami #2, welches der drei Messer passt als Einstieg und was bringen die SUS410-Außenlagen wirklich? Hier findest du die wichtigsten Antworten vor dem Kauf.

Ist die KC-120 Aogami Series rostfrei?

Nein. Die SUS410-Außenlagen sind rostträge und schützen einen großen Teil der Klingenfläche. Der freiliegende Aogami-2-Kern an der Schneide bleibt jedoch reaktiv und kann Patina oder bei falscher Pflege Rost entwickeln.

Was ist Aogami #2?

Aogami #2 ist ein japanischer Kohlenstoffstahl, der auch als Blue Steel #2 oder Blauer Papierstahl 2 bekannt ist. In der KC-120 wird er als harte Schneidlage eingesetzt und auf etwa 61–62 HRC gehärtet. Das ermöglicht eine feine, bissige und schnitthaltige Schneide.

Welche Aufgabe haben die SUS410-Außenlagen?

Die rostträgen Außenlagen umschließen den harten Aogami-Kern und reduzieren die empfindliche Klingenfläche. Dadurch bleibt die KC-120 im Alltag entspannter als ein vollständig reaktives Monostahlmesser. Die Schneidlage selbst muss trotzdem sauber und trocken gehalten werden.

Welches KC-120 eignet sich am besten als Einstieg?

Das KC-123 Santoku mit 16,5 cm ist für viele private Küchen der zugänglichste Einstieg. Es bleibt kompakt, bietet aber genug Klingenfläche für Gemüse, Kräuter, Fleisch und Fisch. Wer mehr Platz und Reichweite benötigt, greift zum 21-cm-Gyuto.

Was unterscheidet Gyuto und Santoku?

Das Gyuto besitzt mit 21 cm mehr Reichweite und eine ausgeprägtere Spitze. Es eignet sich besonders für große Zutaten und umfangreiche Vorbereitung. Das Santoku bleibt kompakter und fühlt sich auf kleineren Schneidbrettern oft beweglicher und schneller vertraut an.

Ist das KC-124 Petty ein Schälmesser?

Mit 15 cm ist das Petty deutlich länger als ein klassisches Schälmesser. Es eignet sich vor allem für kleine Zutaten, feine Schnitte, Parierarbeiten und präzise Aufgaben auf dem Schneidbrett. Für längere Arbeiten direkt in der Hand ist es weniger gedacht.

Wie pflege ich die Aogami-Schneidlage richtig?

Die Klinge sollte nach dem Schneiden zeitnah von Hand gereinigt und sofort vollständig abgetrocknet werden. Besonders nach Tomaten, Zitrusfrüchten, Zwiebeln, Fleisch oder salzhaltigen Zutaten sollte die Schneide nicht lange verschmutzt liegen bleiben.

Ist eine dunklere Linie an der Schneide normal?

Ja. Graue, blaue oder dunklere Verfärbungen entlang der freiliegenden Kernlinie sind typische Patina. Orangefarbene, rötliche oder raue Stellen deuten dagegen auf Rost hin und sollten frühzeitig vorsichtig entfernt werden.

Wie wird die KC-120 Series geschärft?

Ein geeigneter Wasserstein bietet die beste Kontrolle über Winkel, Grat und Materialabtrag. Aogami #2 lässt sich darauf sehr fein ausschärfen. Ein feiner Keramikstab kann die Schneide zwischendurch vorsichtig auffrischen, ersetzt aber keinen sauberen Grundschliff.

Kann ich mit den KC-120 Messern Knochen oder gefrorene Lebensmittel schneiden?

Die auf 61–62 HRC gehärtete Schneidlage ist für feine und kontrollierte Schnitte gedacht. Knochen, gefrorene Lebensmittel, harte Kerne, seitliches Verdrehen und Hebelbewegungen können die Schneide beschädigen und gehören an stabilere Spezialwerkzeuge.

Kanetsune Serien und passende Messerformen

Entdecke weitere Wege rund um die KC-120 Aogami Series

Du möchtest die KC-120 mit pflegeleichteren Kanetsune-Messern vergleichen, suchst noch mehr Carbonstahlcharakter oder willst direkt zu Gyuto, Santoku und Petty? Hier findest du die wichtigsten Kategorien für deine weitere Auswahl.

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