- Artikel-Nr.: KC-712
- Hersteller Name: Kanetsune Seki
Kanetsune Seki KC-712 Sujihiki 24 cm
Genug Klinge für den langen Zug – handlich genug für den echten Küchenalltag
240 mm Sujihiki NKS32 Kohlenstoffstahl 59–60 HRC Monostahlklinge Vollerl Made in Seki
Das Roastbeef hat geruht, die Entenbrust ist genau richtig und der Schinken soll in schöne, gleichmäßige Scheiben. Jetzt braucht es kein breites Kochmesser, sondern eine lange Schneide und eine ruhige Bewegung. Genau dafür ist das Kanetsune Seki KC-712 Sujihiki gemacht.
Seine 24 cm lange Klinge bietet ausreichend Zugstrecke, um mittelgroße Braten, Filets und vorbereitete Fischstücke mit wenigen Ansätzen aufzuschneiden. Gleichzeitig bleibt das Messer handlicher als die 27- und 30-cm-Ausführungen der Serie.
Statt das Schnittgut mit kurzen Sägebewegungen zu bearbeiten, setzt du den hinteren Teil der Schneide an und ziehst das Messer ruhig zu dir. Die schmale Klinge erzeugt dabei wenig unnötigen Kontakt und hilft, Fleischfasern und weichen Fisch sauber zu trennen.
Die komplette Klinge besteht aus japanischem NKS32-Hochkohlenstoffstahl. Dieser reaktive Monostahl bietet eine feine Schärfe und ein angenehm direktes Gefühl auf dem Wasserstein. Dafür verlangt er nach dem Kochen ein wenig Aufmerksamkeit: abspülen, abtrocknen, fertig.
Das macht das KC-712 besonders
- 24 cm lange Sujihiki-Klinge – viel Zugstrecke für saubere Scheiben, ohne unnötig sperrig zu werden.
- Schmale Klingenform – reduziert Reibung und Kontaktfläche beim Aufschneiden.
- NKS32-Kohlenstoffstahl – reaktiver japanischer Stahl mit feiner Schärfe und guter Nachschärfbarkeit.
- 59–60 HRC – ausgewogene Härte für Schnitthaltigkeit und praxistaugliches Schleifen.
- Etwa 170 g Gewicht – angenehm leicht für ein 24-cm-Messer und ruhig im langen Zug.
- Vollerl mit Edelstahlkropf – klassische und belastbare Konstruktion für regelmäßige Küchenarbeit.
Schöne Scheiben statt hektischem Sägen
Bei einem Braten oder einem guten Stück Fleisch entscheidet nicht nur die Schärfe über das Ergebnis. Ist die Klinge zu kurz, muss mehrfach angesetzt werden. Die Schnittfläche wird unruhig und die Scheiben geraten schnell unterschiedlich dick.
Das KC-712 bietet genügend Länge, um viele Stücke mit einer flüssigen Bewegung zu durchtrennen. Das funktioniert bei rosa gebratenem Roastbeef ebenso gut wie bei Schweinefilet, Entenbrust, Pastrami oder einem saftigen Sonntagsbraten.
Auch vorbereitete Fischfilets lassen sich sauber portionieren. Die schmale Klinge gleitet kontrolliert durch weiches Schnittgut, ohne es mit einer großen Klingenfläche unnötig zu belasten.
Typische Aufgaben des KC-712
- Roastbeef und kleinere bis mittelgroße Braten aufschneiden
- Schweinefilet und Rinderfilet sauber portionieren
- Schinken, Pastrami und Entenbrust in gleichmäßige Scheiben schneiden
- Steaks aus knochenfreien Fleischstücken vorbereiten
- größere Fischfilets und Lachsportionen zuschneiden
- gut zugängliche Silberhaut und kleine Sehnen entfernen
So nutzt du die lange Schneide
Setze den hinteren Teil der Klinge am Schnittgut an und ziehe das Messer in einer ruhigen Bewegung zu dir. Nutze dabei möglichst viel von den 24 cm Schneidenlänge. Weniger Nachsetzen sorgt für glattere Oberflächen und gleichmäßigere Scheiben.
24 cm: der Sweet Spot unter den Sujihiki
Das KC-712 sitzt genau zwischen dem kompakten KC-711 mit 21 cm und dem deutlich längeren KC-713 mit 27 cm. Diese Mittelposition macht das Messer für viele Küchen besonders interessant.
Gegenüber der kurzen Ausführung stehen drei zusätzliche Zentimeter Schneide zur Verfügung. Bei breiteren Filets, Braten und Schinken muss dadurch seltener neu angesetzt werden. Gleichzeitig bleibt das Messer auf einem normalen großen Schneidbrett gut beherrschbar.
Die Klinge ist etwa 37 mm hoch. Sie bleibt damit schmal genug für geringe Reibung im Schnittgut, bietet aber etwas mehr Führung als das 21-cm-Modell.
Mit rund 170 g besitzt das KC-712 genug Substanz für einen ruhigen Zug, ohne sich schwer oder träge anzufühlen. Die Arbeit kommt aus der Schärfe und der Länge der Schneide – nicht aus hohem Druck.
NKS32: ein Stahl, der mit dem Messerleben beginnt
Kanetsune fertigt die Klinge aus japanischem NKS32-Hochkohlenstoffstahl. Die gesamte Klinge besteht aus diesem Material. Es gibt keine rostfreien Außenlagen und keinen dekorativen Damastaufbau.
Der Stahl wird auf 59 bis 60 HRC gehärtet. Dadurch nimmt die Schneide eine feine Schärfe an, bleibt bei sachgemäßer Nutzung lange bissig und lässt sich auf geeigneten Wassersteinen angenehm wieder aufbauen.
NKS32 ist allerdings reaktiv. Fleischsaft, Fisch, Salz, Säure und Feuchtigkeit können die Klingenoberfläche verfärben. Mit der Zeit entsteht eine individuelle Patina, die bei einem Kohlenstoffstahlmesser ganz normal ist.
Diese Veränderung gehört zum KC-712. Das Messer bleibt nicht makellos fabrikneu, sondern bekommt durch die tatsächliche Nutzung seinen eigenen Charakter.
Patina erkennen
Glatte graue, blaue oder dunklere Töne sind bei Kohlenstoffstahl normalerweise unproblematisch. Orangefarbene, raue oder abwischbare Stellen können dagegen Rost sein und sollten zeitnah entfernt werden.
Schmale Monostahlklinge mit klarer Aufgabe
Beim KC-712 besteht das komplette Klingenblatt aus NKS32. Der Aufbau ist technisch geradlinig: ein Stahl, eine klare Silhouette und keine dekorativen Materialschichten.
Die Klingenstärke beträgt am Ansatz etwa 2,5 mm. Zur Spitze hin verjüngt sich das Blatt deutlich. Der hintere Bereich bietet dadurch eine solide Basis, während die Spitze feiner und beweglicher bleibt.
Diese Geometrie passt hervorragend zu kontrollierten Zugschnitten. Die Klinge soll gerade durch knochenfreies Fleisch oder vorbereiteten Fisch laufen und nicht seitlich im Schnitt verdreht werden.
Knochen, Gelenke, gefrorene Lebensmittel und harte Fischgräten gehören nicht zum Einsatzbereich. Das KC-712 ist kein Zerlegemesser, sondern ein Spezialist für saubere Scheiben und Portionen.
Vollerl und Edelstahlkropf für ein klassisches Griffgefühl
Der Erl verläuft vollständig durch den Griff und bleibt zwischen den Schichtholzschalen sichtbar. Diese Vollerlkonstruktion gibt dem langen Messer einen klassischen und belastbaren Aufbau.
Ein verschweißter Edelstahlkropf schließt den Übergang zwischen Klinge und Griff sauber ab. Die Form bleibt geradlinig, funktional und auf regelmäßige Arbeit ausgelegt.
Der westlich geprägte Griff passt gut zu Köchen, die klassische Griffschalen einem runden oder achteckigen japanischen Steckgriff vorziehen. Er vermittelt festen Kontakt, ohne dem Sujihiki unnötig viel Gewicht mitzugeben.
Dadurch bleibt das KC-712 trotz Vollerl angenehm beweglich und lässt sich im langen Schnitt kontrolliert aus Arm und Schulter führen.
Für wen passt das Kanetsune KC-712?
Das KC-712 richtet sich an Menschen, die regelmäßig Fleisch oder Fisch sauber aufschneiden und dafür mehr Reichweite als bei einem kompakten 21-cm-Messer suchen. Es bleibt dabei zugänglicher als besonders lange Profi-Sujihiki.
Das KC-712 passt besonders gut, wenn du …
- Braten, Roastbeef, Schinken und Filets regelmäßig aufschneidest.
- eine lange Zugbewegung nutzen möchtest, ohne direkt zu 27 oder 30 cm zu greifen.
- mittelgroße bis größere Fleischstücke verarbeitest.
- vorbereitete Fischfilets und Lachsportionen sauber zuschneiden möchtest.
- ein leichtes und schmales Schneidemesser bevorzugst.
- die Schärfe und das Schleifgefühl von Kohlenstoffstahl schätzt.
- bereit bist, die reaktive Klinge direkt nach der Nutzung zu pflegen.
- eine klassische Vollerlkonstruktion mit westlichem Griff suchst.
KC-711, KC-712 oder KC-713?
KC-711 mit 21 cm: besonders handlich für Filets, Entenbrust, Schinken und kleinere Braten.
KC-712 mit 24 cm: die ausgewogene Mitte mit mehr Zugstrecke, aber weiterhin guter Alltagstauglichkeit.
KC-713 mit 27 cm: mehr Reichweite für breites Roastbeef, größere Braten und lange Fischfilets.
Pflege: ein kurzer Handgriff direkt nach dem Schneiden
Das KC-712 ist nicht rostfrei. Reinige die Klinge deshalb unmittelbar nach der Verwendung mit warmem Wasser, einem milden Spülmittel und einem weichen Tuch. Anschließend wird das Messer vollständig abgetrocknet.
Lasse Fleischsaft, Fischreste, Salz oder Feuchtigkeit nicht längere Zeit auf der Klinge stehen. Das Sujihiki sollte nach der Arbeit nicht ungereinigt neben dem Schneidbrett oder in der Spüle liegen bleiben.
Die Spülmaschine ist tabu. Hitze, aggressive Reinigungsmittel und der Kontakt mit anderem Besteck können Klinge, Schneide und Griff beschädigen.
Bei längerer Lagerung kann ein hauchdünner Film aus lebensmittelechtem Klingenöl zusätzlichen Schutz bieten. Vor dem nächsten Einsatz wird die Klinge kurz abgewischt.
Zum Nachschärfen eignen sich japanische Wassersteine. Eine Körnung um 1.000 ist ein guter Ausgangspunkt für die reguläre Pflege. Anschließend kann die lange Schneide auf einem feineren Stein verfeinert werden.
Verwende ein ausreichend großes Brett aus geeignetem Holz oder hochwertigem Kunststoff. Glas, Stein, Keramik und Metall sind für die feine Schneide ungeeignet.
Technische Daten
- Hersteller: Kanetsune Seki
- Serie: Minamoto Kanemasa M-Serie
- Modell: KC-712
- Messertyp: Sujihiki / japanisches Aufschnittmesser
- Klingenlänge: ca. 24 cm
- Klingenhöhe: ca. 3,7 cm
- Gesamtlänge: ca. 37,5 cm
- Klingenstärke: ca. 2,5 mm am Ansatz, zur Spitze hin verjüngt
- Klingenstahl: NKS32 Hochkohlenstoffstahl
- Klingenaufbau: Monostahlklinge
- Korrosionsbeständigkeit: nicht rostfrei / reaktiv
- Klingenhärte: 59–60 HRC
- Griffmaterial: Schichtholz
- Kropf: verschweißter Edelstahlkropf
- Erlkonstruktion: Vollerl
- Gewicht: ca. 170 g
- Herkunft: Seki, Japan
Häufige Fragen zum Kanetsune KC-712
Ist eine 24-cm-Klinge im Alltag handlich?
Für ein Sujihiki ist das eine ausgewogene Größe. Sie bietet deutlich mehr Zugstrecke als ein 21-cm-Modell, bleibt aber auf einem normal großen Schneidbrett leichter zu kontrollieren als ein Messer mit 27 oder 30 cm.
Kann ich das KC-712 als normales Kochmesser verwenden?
Fleisch, Fisch und einzelne Zutaten lassen sich gut schneiden. Für umfangreiche Gemüsearbeiten fehlen jedoch Klingenhöhe und Fingerfreiheit. Ein Gyuto oder Santoku bleibt dafür komfortabler.
Ist NKS32 rostfrei?
Nein. NKS32 ist ein reaktiver Hochkohlenstoffstahl. Die Klinge kann eine Patina entwickeln und bei falscher Pflege rosten. Sie sollte nach jeder Verwendung direkt gereinigt und getrocknet werden.
Eignet sich das Sujihiki auch für Fisch?
Ja. Vorbereitete, grätenfreie Fischfilets und Lachsportionen lassen sich mit der langen Schneide sauber zuschneiden. Zum Zerlegen eines ganzen Fisches ist dagegen ein Deba oder ein geeignetes Filetiermesser die passendere Ergänzung.
Kann das KC-712 Knochen durchtrennen?
Nein. Das Messer ist für knochenfreies Fleisch und vorbereiteten Fisch entwickelt. Knochen, Gelenke, harte Gräten und gefrorene Lebensmittel können die Schneide beschädigen.
Was unterscheidet das Sujihiki von einem europäischen Tranchiermesser?
Das KC-712 ist leicht, schmal und auf eine direkte Schneidleistung ausgelegt. Seine reaktive NKS32-Monostahlklinge verlangt mehr Pflege als ein typisches rostfreies Tranchiermesser, bietet dafür aber ein sehr direktes Schärf- und Schneidgefühl.
24 cm, ein ruhiger Zug und endlich saubere Scheiben
Das Kanetsune KC-712 verbindet eine ausgewogene Sujihiki-Länge mit reaktivem japanischem Kohlenstoffstahl und einer klassischen Vollerlkonstruktion. Lang genug für Braten, Filets und Schinken – handlich genug, um im Kochalltag wirklich benutzt zu werden.
Japanische Kochmesser bei Messerworld entdeckenHerstellerinformation:
Kitasho
5 Chome-1-11 Sakaemachi
Seki, Gifu 501-3253
Japan
Email: info@kanetsune.com
Verantwortliche Person / Firma innerhalb der EU:
ACMA - Distributor For Fine Knives
Veiter Weg 13
97241 Bergtheim
Germany
info@acma.de
! Warnhinweise und Sicherheitsinformationen: Schnittverletzungen: Die häufigste Gefahr bei der Verwendung von Messern ist das Risiko von Schnittverletzungen. Scharfe Klingen können schnell durch Haut und Gewebe dringen. Abrutschen des Messers: Ein unsachgemäßes oder zu starkes Drücken kann dazu führen, dass das Messer abrutscht und unkontrollierte Bewegungen entstehen, die Verletzungen verursachen können. Verletzungen durch Stürze: Messer sollten niemals ungesichert oder in der Nähe von Tischkanten abgelegt werden, um zu verhindern, dass sie herunterfallen und jemanden verletzen. Stumpfe Messer: Stumpfe Messer stellen ein größeres Verletzungsrisiko dar, da sie mehr Kraft erfordern und leichter abrutschen können. Messer sollten daher regelmäßig sachgemäß nachgeschärft werden. Nicht bestimmungsgemäße Nutzung: Das Verwenden eines Messers für Aufgaben, für die es nicht vorgesehen ist (z.B. als Hebelwerkzeug), kann nicht nur die Klinge beschädigen, sondern auch zu Unfällen führen.
| Hersteller: | Kanetsune Seki |
| Typ: | Japanisches Kochmesser, Sujihiki |
| Made in: | Seki, Japan |
| Modell: | Sujihiki 240 mm Minamoto Kanemasa KC-712 |
| Klingenlänge: | 24 cm |
| Gesamtlänge: | 37,5 cm |
| Grifflänge: | 13,5 cm |
| Griffmaterial: | schwarzes Schichtholz |
| Klingenmaterial: | NSK32 High Carbon Steel |
| Gewicht: | 170 g |
Kanetsune Seki – Japanische Messerkunst aus Seki
Entdecke die hochwertigen Kanetsune Seki Messer bei Messerworld – gefertigt in Seki City, der historischen „Stadt der Klingen“ in Japan. Kanetsune vereint über 90 Jahre Messertradition mit modernem Design und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten – von japanischen Kochmessern bis zu Outdoor‑ und EDC‑Messern.
Zu den Kanetsune Seki MessernÜber Kanetsune Seki – Geschichte & Herkunft
Kanetsune Seki ist die Eigenmarke der Kitasho Co., Ltd., einem japanischen Unternehmen aus Seki City, das seine Wurzeln bis in die 1930er Jahre zurückverfolgt, als dort Messer und Schneidwaren hergestellt und vertrieben wurden. Seki ist seit Jahrhunderten als Zentrum japanischer Klingenfertigung bekannt und bringt jahrhundertealte Schmiedetechniken bis heute in hochwertige Messerproduktion ein.
Der Markenname „Kanetsune“ selbst geht auf einen renommierten Schmied zurück, der bereits im 14./15. Jahrhundert für extrem scharfe und langlebige Katanas bekannt war – eine Tradition, die sich durch die moderne Messerlinie fortsetzt.
Kanetsune Seki – Japanische Kochmesser
Als klassischer Vertreter der japanischen Messerkultur bietet Kanetsune Seki eine Auswahl an Kochmessern, die traditionelle Klingenformen mit modernen Stählen vereinen – von Santoku über Gyuto bis hin zu kleinen Gemüsemessern. Diese Messer werden traditionell in Seki gefertigt und kombinieren scharfe, präzise Klingen mit ergonomischen Griffen für optimalen Komfort bei täglichen Schneidaufgaben.
Kanetsune Seki Kochmesser ansehenKanetsune Seki – EDC, Outdoor & Alltagsmesser
Neben klassischen Kochmessern umfasst das Portfolio von Kanetsune Seki auch robuste EDC‑ und Outdoor‑Messer, die sich durch einfache Handhabung, vielseitige Einsatzbereiche und langlebige Verarbeitung auszeichnen. Diese Messer sind ideal für Outdoor‑Abenteuer, Feldarbeit oder als qualitativ hochwertige Begleiter im Alltag.
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Kanetsune Seki
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